Rückmeldung

Categories: praktische Ausbildung
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Published on: 3. April 2012

Lange ist mein letzter Beitrag nun wieder her. Und anscheinend tut sich auch was. Denn ich hab nun einen Anruf von jemanden bekommen, der dachte, ich würde Ausbilden. Nun, irgendwie lustig. Denn ich habe nirgends stehen, dass ich selbst ausbilde. Oder kommt das etwa irgendwo falsch rüber? Wenn ja, dann sagt es mir. Dann korrigiere ich es.

Ansonsten hat sich bei mir beruflich nicht viel getan. Es gibt eine permanente Leistungssteigerung – so wie sie einfach natürlich sein sollte. Außerdem macht mir der Beruf immer noch viel Spaß. Ich weiß also nicht, weshalb so viele abbrechen. Vielleicht sollte man sich einfach mal überlegen, welchen Beruf man wirklich will?

Privat hat sich bei mir schon etwas getan. So möchte ich mehr für die Selbstversorgung tun. Einerseits aus ökologischen Gründen, andererseits aus finanziellen. Denn “Öko” bedeutet nur den Verzicht auf Pestizide. Trotzdem werden Bio-Tomaten zum Beispiel per Luftpost eingeflogen. Sehr sinnvoll. Wirklich.

Meinen kleinen Balkon (etwa 3 x 1 Meter) pflanzte ich in letzter Zeit also mit allerlei Grün zu. Tomaten, Erdbeeren, Apfelbaum, Birnenbaum, Kirschbaum, Pflaumenbaum. Dazu kommen noch Pilze und jede Menge Kräuter. Die Tage werde ich vielleicht noch Gurken  oder irgend ein Gemüse anpflanzen.

Da ich keinen grünen Daumen habe, bin ich also auf externe Hilfe angewiesen. Das heißt, ich lese viel auf gewissen Seiten und ich hol mir in diversen Foren Rat (auch wenn ich nicht viel von Foren halte, da der Informationswert oftmals null ist).

Ansonsten arbeite ich zur Zeit an einem kostenlosen Buch, welches etwa 200-300 Seiten haben wird und welches ich unter Umständen in Ausschnitten kostenlos zur Verfügung stellen werde.

Das war es nun schon wieder für heute. Ich befürchte fast, der nächste Blogeintrag dauert etwas.

Gruß:Michael

PS: Frohe Ostern allen zusammen. Und an die Köche: Keep Cool :)

Scallopine Saltimboca

Categories: Rezepte
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Published on: 5. Februar 2012

Scallopine Saltimboca ist ein einfaches und auch leckeres Gericht zu gleich. Es ist in wenigen Minuten vorbereitet und ist je nach Zubereitungsart auch für Frauen und Kinder geeignet. Lediglich Personen, die auf Diät sind oder Schonkost zu sich nehmen müssen, sollten auf diese Delikatesse verzichten.

Nicht nur reden, sondern auch machen

Categories: praktische Ausbildung
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Published on: 5. Februar 2012

Hallo allerseits,

wieder einmal begrüße ich euch auf dem Blog rund um das Thema Koch Ausbildung. Heute handelt mein Blogeintrag um das Thema Psychologie. Denn in den letzten Tagen war das bei mir auf der Arbeit ein großes Thema (wobei ich im Gegensatz zu anderen Azubis noch gut abgeschnitten habe).

Was mein ich mit Psychologie? Nun, ich meine damit eure innere Einstellung. Zum Beispiel gründliches Putzen. Häufig findet man jedoch die Meinung, dass man auch etwas später noch putzen könne und ein grobes sauber machen reichen würde. Gerne versucht man auch den anderen Schichten das Reinigen zu überlassen. Ich kann hier nur sagen, dass ihr da mal über euch nachdenken solltet. Denn nicht nur ausgebildete Fachkräfte merken, wenn ihr euch um die Arbeit drückt, sondern auch eure Ausbilder und Arbeitgeber.

Wir, also mein Ausbilder und ich, haben uns nun zusammen gesetzt und ein paar Pläne für die Küche erstellt. Das ganze war recht trocken und bedeutet für die Zukunft nun viel Papierkram, allerdings ist bei uns nun deutlich mehr Klarheit und Sicherheit entstanden. Wer sagt, dass das nicht nötig hat, sollte mal an die neue Hygieneampel und an die diversen Vorschriften bei den verschiedenen Ämtern nachdenken. Was sieht besser aus? Ein Unternehmen, bei dem alles nur so grob und nur das nötigste gemacht wird oder ein Betrieb, dass sich auch um Details kümmert und alles schriftlich festhält? Eine klare Arbeits- und Aufgabenverteilung sorgt in jedem Betrieb dafür, dass es keine Probleme mit den Rängen gibt und niemand die Verantwortung auf jemand anderes schieben kann.

Ein weiterer psychologischer Effekt ist die Motivation. Wer morgens schon mit einem “ich hab aber keine Lust” zur Arbeit geht, ist in der Gastronomie einfach nicht richtig aufgehoben. Man muss ständig ein lächeln auf die Gäste haben und gut gelaunt sein, denn mit niedriger Motivation sinkt die Arbeitsqualität und Leistung. Weiterhin wirkt sich eine schlechte Motivation auf das Betriebsklima aus und sorgt so für deutlich mehr “Reibereien” unter den Kollegen. Ich bin mit meinem Ausbilder zum Beispiel komplett per Du und wir verstehen uns prächtig. Sicherlich ist das nicht überall so, häufig bedeutet Küche halt Stress. Doch man muss unterscheiden zwischen beruflichem Stress und privaten Stress, denn auch bei uns wird der Ton in der Küche bei entsprechender Arbeit mal rauer.

Mein letzter Punkt zum Thema Psychologie heißt Eigeninitiative. Es ist mit Sicherheit nicht falsch, wenn ihr euch in der Freizeit zu Hause hinsetzt und euch mit einem bestimmten Thema ganz besonders vertraut macht. Der eine trinkt gerne Wein, der andere Whiskey und wiederrum andere lieber Bier. Das ist auch vollkommen in Ordnung, denn es gibt überall “Mainstream-Ware” und “Trend-Ware”. Besondere Jahrgänge, besondere Reifearten oder Lagerhaltungen sorgen dafür, dass Getränke oder Delikatessen erst ihre Individualität bekommen. Wenn ihr also ein Thema habt, mit dem ihr Wissen vorweisen könnt, dann schafft ihr es garantiert, bei eurem Ausbilder Punkte zu sammeln. Auch ist es immer ratsam, dass ihr von euch aus Fragen stellt und nicht den Ausbilder auf euch zugehen lasst. Immerhin wollt ihr etwas von ihm lernen und wenn er keine Motivation erkennt, wird er irgendwann keine Lust mehr haben, euch etwas beizubringen. Wer lustlos arbeitet, wird durch die Prüfung “geboxt” und fertig ist das Thema.

Alles doch nicht so leicht?

Categories: praktische Ausbildung
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Published on: 5. Januar 2012

Abend,

also früher als gedacht melde ich mich nun noch einmal wieder. Ich habe eben über meine bisherigen Beiträge einmal nachgedacht. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich immer wieder schreibe, wie leicht es doch eigentlich ist. Sicherlich, die einzelnen Schritte sind leicht. Doch ein guter Koch wird man nicht, wenn man eine Aufgabe gut kann. Als Koch steht man ständig im Stress.

Menükarten auswendig lernen, Rezepte auswendig lernen, die Bestellungen jederzeit im Hinterkopf haben und gleichzeitig wirtschaftlich arbeiten, die Hygienevorschriften einhalten und so weiter und so fort. Es gibt eigentlich unzählige Sachen, die ich hier jetzt schreiben könnte.

Worauf ich letztlich raus möchte ist folgendes: Auch wenn die einzelnen Aufgaben leicht erscheinen. Nutzt jede Gelegenheit etwas zu wiederholen. Denn dabei prägt ihr es euch bewusst und unterbewusst besser ein. Handlungsabläufe automatisieren sich und ihr werdet gleichzeitig schneller. Nutzt eure Freizeit und Familienaktivitäten und kocht so viel ihr könnt. Wenn ihr, so wie ich, mit Desserts Probleme habt, dann macht diese zu Hause so oft ihr könnt und gleicht die Schwäche so lange aus, bis ihr sie drauf habt.

Außerdem solltet ihr nicht den Fehler machen, alles auf die leichte Schulter zu nehmen. Seit immer pünktlich (Notfälle gibt es immer und sind entschuldbar, aber regelmäßiges zu spät kommen gehört sich nicht, meine Meinung) und konzentriert euch während der Arbeit. Ab und an versucht man übrigens alles richtig zu machen und konzentriert sich sehr stark und macht in diesem Moment alles falsch. Auch das hab ich selber oftmals. Hier hat mir mein Ausbilder einen sehr guten Tipp gegeben (nochmals ein herzliches Danke an meinen Ausbilder). Einfach mal einen “Restart” machen. Bei mir hilft es wenn ich meine Augen kurz schließe, versuch alles zu vergessen, einmal tief Luft hol und wieder von neuem Anfang. Vielen hilft es auch, wenn sie täglich ein paar Minuten meditieren.

Resümee – 4 Monate Ausbildung

Categories: Allgemein
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Published on: 5. Januar 2012

Hallo allerseits,

entschuldigt bitte, dass ich so lange nichts von mir hören lassen hab. Allerdings hatten wir kürzlich Weihnachtszeit und wie jeder Koch weiß, ist da wirklich die Hölle los. Das bedeutet also Überstunden ohne Ende. Seit dem 2. Januar habe ich bis morgen Urlaub und kann so ein paar freie Tage mit meiner Frau und meiner Tochter genießen.

Ich habe inzwischen vieles gelernt. Sicher, vieles werd ich noch nicht im Kopf behalten haben, aber die Weihnachtszeit ist wirklich für jeden Azubi gut. Zwar macht man Überstunden wie irre, doch man merkt schon mal wie es später im Berufsleben ist. Außerdem hat man die Chance ziemlich viel zu machen und kann sich dabei neue Sachen einprägen und gleichzeitig alte Sachen wiederholen. Des Weiteren ist es so, dass man in der Weihnachtszeit ziemlich viel Verantwortung übertragen bekommt.

Ich muss also nach 4 Monaten nun sagen, dass ich den Schritt eine Ausbildung zum Koch zu machen überhaupt nicht bereue. Die Ausbildung macht mir sehr viel Spaß und ich lerne sehr viele Sachen. Allerdings möchte ich auch mal einen Aufruf an alle Kochlehrlinge starten: Passt in der Schule auf. Die Zeit vergeht sehr schnell und nach jedem Schultag denkt man, dass man nichts getan hat. Doch nach ein paar Monaten wundert man sich, wie viel Stoff da doch zusammen gekommen sind. Des Weiteren nehmen sehr viele Schüler die Berufsschule viel zu locker. (Wir haben zum Beispiel einen notorischen Sport-Schwänzer dabei). Man sollte jedoch bedenken, dass die Lehrer am längeren Hebel sitzen und man in der Regel erst dann merkt, dass man durch die Ausbildung fällt, wenn es zu spät ist (6 in Sport = durchgefallen). Der Stoff in der Schule ist relativ einfach. Wer also in der Schule aufpasst, hat zu Hause wenig zu lernen. Außerdem schadet es auch nicht, sich mündlich zu beteiligen. Denn eine gute mündliche Note kann über eine bessere Note im Zeugnis entscheiden.

Sylvester war bei mir übrigens die Hölle (zu den genauen Arbeitszeiten möchte ich mich lieber nicht äußern). Es sei jedoch so viel gesagt: Zwischen dem 28.12 und dem 1.1 hab ich insgesamt rund 30 Dosen RedBull getrunken. Dazu einige Koffeintabletten und noch ein wenig Cola. Also insgesamt nicht sehr gesund.

Ich werde nun schauen, dass ich in Zukunft hier wieder mehr veröffentlichen werde. Also ein paar Rezepte, Verarbeitungsvorschläge und generelles rund um die Ausbildung. Außerdem werde ich meine Fachberichte hier in Auszügen veröffentlichen. Bis Ende Januar wird es hier vermutlich zwei Fachberichte zum Nachlesen geben.

Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Zeit und viel Spaß in der Ausbildung, bzw. Schule!

PS: Frohes neues Jahr erst einmal (das hab ich ganz vergessen)

Nachtrag

Categories: praktische Ausbildung
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Published on: 28. September 2011

Hallöchen,

also heute gibt es mal einen kleinen Nachtrag zu Montag, da ich Montag etwas später Feierabend hatte und Abends nur noch pennen wollte.

Ich weiß gerade nicht, ob ich es Montag erwähnt habe, aber Montag war bis zum Eintrag nicht viel los. Darum habe ich danach etwas die Küchenbrigarde gelernt. Natürlich auf Deutsch und Französisch (da kommt mit den ganzen Posten ganz schön was zusammen). Da ich Zeit hatte, hab ich mit meiner Freundin via Facebook Französisch gelernt. Ich hab mir ein wenig die Grammatik erklären lassen (Artikel wie la / le / les usw.) und so verstrich der Tag. Ab halb 6 war es dann vorbei mit dem “Eierschaukeln”, da ich dann die Frühstücksplatten gemacht habe (24 Gäste) und kurz danach waren auch schon Gäste fürs Restaurant und Bistro gemeldet.

Spontan kamen dann 5 vor 9 noch 2 Gäste ins Bistro. Was heißt Bistro? Nun, das heißt salopp gesagt, dass es schnell geht. Kurz ein Schnitzel paniert, angebraten und dazu einen (bereits fertigen) Kartoffelsalat. Der zweite spontane Gast bekam einen Tomaten-Mozarella-Salat (natürlich á la minute!) Wir waren also 9:15 fertig. Dann hies es für mich noch einmal die Arbeitsflächen und den Pass (Wärmebrücke mit Ausgabe zum Service) sauber machen, Temperaturen vom Kühlhaus und Frost checken und dann Feierabend.

Gestern war ich wieder beim TÜV. Wie immer absolut nichts gelernt. Also hab ich nochmal Französisch gelernt (ja ich lern viel Französisch, weil es das erste mal ist, dass ich Französisch habe und ich nicht sonderlich sprachbegabt bin) und Mittags dann mit dem Stützlehrer angelegt, da wir eine gegensätzliche Meinung hatten.

Ein neuer Bericht…

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Published on: 26. September 2011

Und mal wieder ein neuer Bericht über meine Koch Ausbildung. Also Hallo wiedermal.

Die letzte Woche war im groben und ganzen entspannt. Irgendwie hab ich von der Woche auch überhaupt nichts mitbekommen. Montag arbeit – check, Dienstag: TÜV – check. Mittwoch, Donnerstag: Berufsschule – check. Freitag frei – check. Samstag arbeiten mit einem Buffet von 60 Mann (die Holländer fressen wie bekloppt) – aber ansonsten ruhig. Sonntag: frei

Heute ist Montag und bisher ist nichts los. Zwar ist das Hotel gleich ausgebucht (anreisende Gäste) doch fürs Restaurant ist nichts gemeldet. Ich schreibe also hier, bin bei Facebook mit meiner Freundin am schreiben und putze nebenbei ein wenig. Außerdem lerne ich ein wenig die Küchenbrigarde, welche wir am Donnerstag in der Schule durchgenommen haben.

Apropos durchnehmen – am Mittwoch hatten wir das erste mal Sport mit unserer neuen Lehrerin für Gastorientierung (GO) und Sport. Heisses Teil kann man da nur sagen. Naja Mittwochs hatte ich dann noch Englisch (wie ich diese Sprache leiden kann….). Nun ja, so im groben und ganzen ist die Schule ganz interessant. Mal sehen, was heute noch geht. Hab während ich den Beitrag geschrieben habe, noch die Frühstücksplatten vorbereitet. Die Frühstücke an sich kann ich aber erst heute Nachmittag machen.

Vielleicht melde ich mich heute Abend nochmal, wenn heute was spannendes passieren sollte. Ich bezweifel es fast. Das nächste mal arbeite ich dann auch erst Freitag und Samstag wieder. Dienstag TÜV, Mittwoch und Sonntag frei und Donnerstag Berufsschule. Das Leben als AZUBI kann schon nervig sein :D

 

Die zweite Woche – Resümee

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Published on: 16. September 2011

Abend zusammen,

also fast ist es geschafft. Die Woche gab es nicht wirklich etwas zu berichten. Montag Abend war ja mein letzter Post. Dienstag und Mittwoch hatte ich dann Wochenende. Donnerstag meinen ersten richtigen Berufsschultag. Wirklich viel haben wir da aber auch nicht gemacht. Das einzig sinnvolle (Vorsicht – Ironie) war die Wiederholung von Substraktion und Addition (Als Notiz für euch: Gilt es mehrere Subtranten von der Summe zu subtrahieren, so werden die Subtrahenten erst addiert und dann gemeinsam von der Summe subtrahiert. Na, kapiert?). Auf Deutsch: Schöööön Plus und Minus und zwar ohne Taschenrechner.

Freitag hatte ich dann wieder mal Stützunterricht und hey, da hab ich mich schon etwas verarscht gefühlt. Erstens: Wir haben wieder mal nichts gemacht (immerhin haben wir unseren Dozenten kennen gelernt und gesagt bekommen, wann wir zukünftig Stützunterricht haben) und zweitens hab ich heut erfahren, dass der TÜV die Kosten für Bücher und Arbeitskleidung übernimmt. Ja wunderschön. Da lassen die uns jedes mal reinkommen, dumm rumsitzen und die Zeit absitzen (statt zu arbeiten und was zu lernen) und dann verheimlicht man uns so etwas. Zum Glück wurde Frau Grouls (die ehemalige Zuständige für uns) versetzt. Sowas kommt nämlich dabei raus, wenn man Azubis in einen Raum setzt und alle paar Stunden nach denen schaut aber nichts organisiert bekommt. Vielleicht wollte sie es uns aber auch nicht sagen, weil das ja Geld gekostet hätte? Nun, ich will ihr (und dem TÜV) nichts unterstellen – aber eine Frechheit ist es schon.

Samstag, Sonntag und Montag muss ich dann mal arbeiten (Gott sei Dank), Dienstag mit einer Kollegin, welche Hauswirtschaft macht, zum Stützunterricht und Mittwoch und Donnerstag hab ich Berufsschule. Ach ja – Mittwoch hab ich auch Sport. Ich geh jede Wette ein, dass bei Sport dieses Jahr niemand blau machen wird. Die Sportlehrerin ist sozusagen ein Mercedes SLK, wenn ihr versteht, was ich meine – ist noch super jung und sieht auch bombig aus. Meinen nächsten freien Tag hab ich also, wie ihr merkt, nächsten Freitag und dann am Sonntag wieder, so das ich Samstags noch einmal arbeite. Also ich melde mich, versprochen :)

Die erste Woche ist vorbei

Categories: praktische Ausbildung
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Published on: 12. September 2011

Abend zusammen,

so heute melde ich mich mal wieder. Die letzten beiden Tage hatte ich einfach keine Zeit. Denn zu Schreiben gab es zwar genug, aber zu arbeiten eben auch :) .

Zuerst einmal zu gestern: Ich habe gestern rund 20 Stunden gearbeitet. Sprich nachts um 3 aufstehen, Zeitung austragen und um 12 musste ich dann im Hotel sein. War also Stress pur. Kaum im Hotel angekommen, ging es schon richtig los. Wir hatten nichts vorbereitet (Vorbereitung: mise en place, zu Deutsch: An den Platz) und so mussten wir wirklich alles a la minute machen. Da plötzlich einige Gäste im Bistro und Resto waren, bedeutete dies also den vollen Einstieg.

Kaum hatten wir alle Gäste abgearbeitet, mussten wir auch schon das Essen für Abends vorbereiten. Denn da kam eine Busreisegesellschaft von knapp 56 Personen, welche Lasagne (vorbereitet am Vortag), Salat (vorbereitet kurz vor knapp) und Flammkuchen (am Vortag mise en place vorbereitet). Die Ausgabe war natürlich etwas stressig. Allerdings ging es im großen und ganzen. Gegen 21:30 konnten wir nach einem wohltuenden Feierabendbier dann heim. Zu Hause ergab sich nicht mehr viel, da ich todmüde ins Bett gefallen bin.

Heute war es dafür recht ruhig. Keinerlei Gäste da. Dafür habe ich in der Küche einen Grundputz gemacht. Also mal wieder die Edelstahlwände, den Herd und einiges anderes von Grund auf gereinigt und vom Fett befreit. Gerade ist wieder nichts zu tun. Morgen und Mittwoch habe ich frei. Donnerstag Berufsschule und Wochenende arbeiten. Also bis dann :)

Der erste praktische Ausbildungstag

Categories: praktische Ausbildung
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Published on: 10. September 2011

Guten Morgen zusammen,

gestern war es ENDLICH soweit. Ich hatte meinen ersten praktischen Ausbildungstag. Davor hatte ich TÜV, Einschulung und und frei. Es begann also pünktlich gegen 12 mit der Arbeit. Viel war allerdings nicht zu tun, denn der Teppich wurde gereinigt und es dürfen daher 24 Stunden keine Gäste darüber laufen. De Facto hatten wir auch keine Hotelgäste ab Nachmittags.

Zuvor haben wir eine etwas größere Lasagne gemacht. Also Bechamellsoße, Lasagneplatten und ganz viel Bolognese. Da wir die Bolognesesoße selber und frisch machen, haben wir noch Staudensellerie, Karotten und Zuchini kleingewürfelt und geschnitten. Außerdem hat mich mein Ausbilder direkt mal zum heulen gebracht, indem er Gemüsezwiebeln in Ringe schneiden lassen hat. Die durften wir dann gold-braun anbraten. Ein Gast hat noch ein paniertes Schnitzel (erst Mehl, dann Ei, dann Panade – Ei mit Pfeffer, Salz und Chilli würzen und einen Schuss Öl dazu geben) mit Kartoffelsalat bestellt. Also schnell rausgegeben. Naja noch ein bisschen mehr natürlich.

Ab drei Uhr war es dann wie gesagt ziemlich ruhig, da wir keine Gäste mehr hatten. Ins Bistro kam Abends auch leider niemand mehr. Also hatten wir insgesamt wenig zu tun. Dafür haben wir am Sonntag ein Buffet mit 65 Personen + normale Gäste. Also mal schauen, was wir heute vorbereiten können.

PS: Ich weiß nicht, obs an meiner Tochter liegt aber ich fühl mich heute dreckig. Also total Müde :D Also gleich mal etwas Energy trinken, dann noch ein paar Brote schmieren und dann los gehts.

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